Der Minimarathon 2015

begann mit einem großen Schrecken. Deutschlands größter Schülerlauf mit ca. 10 000 Läuferinnen und Läufer war überbucht. Unsere Schule hatte zwar fristgerecht gemeldet, aber da auch die letzten Nachzügler ihre Startchance bekommen sollten, waren wir spät dran.

Beim Abholen der Startunterlagen im Tempelhofer Flughafengebäude dann der Schock. Der Veranstalter hatte sich entschlossen, den Eingang der Meldungen als Ausschlusskriterium zu nehmen. Unsere und andere Schulen waren ausgeschlossen. Eine Mitteilung gab es im Vorfeld nicht. Nach aufgeregten und langen Diskussionen wurden die Startplätze der Grundschüler zugesichert. Teilerfolg! Der Start von 29 Schülerinnen und Schülern war gesichert.

Aus langjähriger Erfahrung weiß man, dass viele Schule ihre gemeldeten Startplätze aus unterschiedlichen Gründen nicht wahrnehmen und so die eine oder andere Startnummer zurückgegeben wird. Wie bei dem großen, richtigen Marathonlauf auch. Mit dem Veranstalter kam ich überein, am nächsten Tag noch einmal erscheinen zu dürfen, um die „Restnummern“ abzuholen. Anzahl unbestimmt.

Warum bei einem Kinderlauf nach wenigen Stunden die kleinen T-Shirt-Größen vergeben sind, war für mich nicht nachvollziehbar.

Als ich einen Tag vor dem Start erneut im Tempelhofer Flughafengebäude erschien, hatte ich eine Rangliste der Namen der Oberschulstaffeln in der Hand, bekam 30 „Restnummern“und informierte die Betroffenen. Es lebe die digitale Kommunikation! Zum Glück hatten einige Schüler nach Gesprächen auf ihren Startplatz verzichtet.

Am 26. September 2015 war es dann soweit. Genau um 15.20 Uhr gab es den Startschuss für die Oberschulstaffeln und acht Minuten später setzten sich die Grundschulstaffeln in Bewegung.

Unser Eckener-Gymnasium stellte mit 59 Schülerinnen und Schülern vier Staffeln. Von der

5. Klasse bis zur 13. Jahrgangsstufe waren alle Altersklassen vertreten. Es war Laufwetter: kühl, sonnig und trocken. An den historischen Stätten Berlins ging es wieder vorbei, bis man auf der Straße des 17. Juni nach dem Brandenburger Tor den Endspurt anziehen musste. Alle Läufer bekamen wieder ihre Medaille, ihre Finisher-Urkunde und genügend Obst und Getränke. Bereits vor dem Start schmückte alle das weiße Teilnehmer-T-Shirt. Zusätzlich gab es in diesem Jahr einen 4 GB-USB Stick in der lustigen Form eines Roboters.

Besonders erwähnenswert sind die Leistungen von:

Till Czisnik (Grundschulstaffel), 39. Platz

Simon Stalinski (Grundschulstaffel), 40. Platz

Die Jungen belegten mit 3:17:30h den 14. Platz in der Gesamtwertung von 201 Staffeln.

Lucie Girod (Oberschulstaffel), 28. Platz

Die Mädchen belegten den 27. Platz in der Gesamtwertung.

Arthur Wolff (Oberschulstaffel), 35. Platz

Die Jungen belegten den 28. Platz in der Gesamtwertung.

Arthur Wolff (10l)
Haon Kim (10lf) (links) mit unserer spanischen Austauschschülerin Iziar Gortazar (10lf)
Nikola Tomanovic (8b)
Ece Güllü (1. Semester)
Sophia Khandker (9e)
Hasan Celik (8m2) (links) und Luaj Osmann (8m2)
v.l.n.r.: Johannes Wagner (10lf), Anton Stalinski (8e), Robert Scheibe (8e), Miles Römer (10lf) Im Hintergrund Marcel Ruff (10lf)
Annemarie Wolff (8b)
Laura Kögel (9e) (links) und Lucie Girod (9e)
Valentin Tietze (6m1)
Joy Apaubey (7a)